Read Matjes mit Wasabi: Eine deutsch-japanische Culture-Clash-Liebe by Andreas Neuenkirchen Online

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Ich bin in Tokio mittlerweile so sehr vereinsamt, dass die Waschmaschine meine einzige verlssliche Konversationspartnerin ist Immerhin treffe ich morgen diese Dolmetscherin Nicht, dass das ein Date wre Drei Jahre spter sind Andreas und Junko verheiratet, vier Jahre spter ist Nachwuchs im Anmarsch und fnf Jahre spter schreiben sie auf, wie das alles passieren konnte Eine Liebesgeschichte zwischen Tokio, Mnchen und Bremen Vegesack, im Spannungsfeld von Dirndl und Kimono, von Schweinshaxn und Reisbllchen, deutscher Korrektheit und japanischer berkorrektheit, runtergesplt mit der ntigen Menge Weibier und Sake.Mssen Japaner unbedingt Milchtten bgeln und Deutsche tglich Fenster putzen Ist man eine schlechte japanische Ehefrau, wenn das Abendessen aus weniger als fnf Gerichten besteht Wird ein deutscher Ehemann es berhaupt bemerken Und was kommt dabei heraus, wenn Matjes Tempura im Backofen brutzeln Please create a new culture , wiederholt der Vater der Braut mantramig seinen einzigen englischen Satz Und nichts Geringeres haben Tochter und Schwiegersohn sich vorgenommen....

Title : Matjes mit Wasabi: Eine deutsch-japanische Culture-Clash-Liebe
Author :
Rating :
ISBN : B01D06A3M0
ISBN13 : -
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : Conbook Verlag Auflage 1 15 April 2016
Number of Pages : 373 Pages
File Size : 692 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Matjes mit Wasabi: Eine deutsch-japanische Culture-Clash-Liebe Reviews

  • Goldriver
    2019-05-14 03:24

    Mein erstes Buch von Andreas Neuenkirchen & Ko-Autorin Junko Katayama.In einem Rutsch habe ich dieses Buch gelesen und genossen. Seine humorvolle Art gefällt mir, mit den Gegegebenheiten und allem was so kommt umzugehen.Andreas:"Habe ich erwähnt, dass es in unserem Gefrierschrank wegen der in Klarsichtfolie gepackten Reisklötze aussieht wie bei Drogenhändlern im Kofferraum?"Das Kennenlernen, die Jobsuche in Japan, die erste Begegnung mit den zukünftigen Schwiegereltern sindsowohl für Andreas als auch für Junko besondere Erlebnisse.Zumindest hat Andreas Glück mit Junkos Eltern. Der liebenswerte etwas wortkarge Vater erhebt gerne das Wort mit"Please create a new culture!"Gesagt, getan!Später in München. Adreas hasst Silvester und alles Massenkulturelle. Das geht mir genauso und noch einigen seiner Ansichten.Trotzdem feiert er mit seiner Frau Junko den Jahreswechsel als deutsch-japanisches Silvester-Neujahrsfest undsie stellen fest, dass sich Nachwuchs anmeldet. Es ist zwar nicht schwierig, zwischen den Jahren schwanger zu werden odereine Schwangerschaft daheim festzustellen. Allerdings ist es nahezu unmöglich, in dieser Zeit einen Frauenarzt zu finden,stellen beide fest. Die Münchner Ärzte feiern auch zu dieser Zeit. Die Suche nach einer geeigneten deutschen Entbindungsklinikscheint auch nicht gerade einfach zu sein. Andreas findet das drittpopulärste Müncher Krankenhaus als idealen Drehort füreinen prima Horrorfilm. Junko sieht das auch so.Es hat wirklich Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Auch wenn es äußerst humorvoll beschrieben ist, kommt es nicht aufgesetzthumorvoll rüber sondern sehr authentisch. Es passt!Es macht große Lust, mehr von Andreas Neuenkirchen zu lesen.

  • Alex
    2019-05-11 23:32

    Die Idee an sich ist gut, die Geschichte von zwei Liebenden aus der Sicht der jeweiligen anderen Kultur zu erzählen......leider sind die einzelnen Geschichten eher langweilig und geben einen sehr seichten und nicht sehr tiefen Einblick in die kulturellen Unterschiede. z.B. widmet sich ein Kapitel dem gemeinsamen Treffen mit den Eltern der Braut....bis auf die Tatsache, dass die Mutter gerne trinkt und der Vater gerne einschläft erfährt man hier nicht viel über Bräuche und Zeremonien. Schade eigentlich

  • japanliteratur[.]net
    2019-04-26 05:21

    Andreas, der sich selbst als Japan-Freak bezeichnet und unbedingt dort leben möchte hat es geschafft: Mit Junko hat er in Japan seine große Liebe gefunden. Doch anstatt mit seiner Angebeteten ein Leben in Japan zu beginnen, zieht er der Liebe wegen zurück nach Deutschland.Strategisch ist das aber gar nicht so unklug, denn Andreas und Junko möchten langfristig gesehen natürlich eine Familie gründen. Deshalb ist es absehbar, dass Andreas arbeiten muss, während Junko in der Babypause zu Hause bleibt – und das wird in Japan zunächst wohl etwas schwierig für ihn. Andreas schafft es nämlich, genau in einem der wenigen Unternehmen traditionell im Bewerbungsanzug zu erscheinen, bei dem dieser eher hinderlich ist. Ganz zu schweigen von der Verspätung zum Bewerbungstermin, da Japan weder Straßen- noch Hausnummern kennt. Mit einer japanischen Arbeitsstelle wird es für ihn so schnell also nichts.Andreas nimmt sein verpatztes Vorstellungsgespräch aber mit Humor – und das ist auch genau die richtige Ausgangslage für dieses Buch, dessen Geschichte auf seinen und den Erlebnissen seiner Frau Junko basiert. Deutsch-japanische Paarbeziehungen sind heute nicht mehr absolut exotisch, auch über deutsch-japanische Begegnungen wurde schon einiges geschrieben. Auch die Geschichte von Andreas‘ und Junkos Zusammenfinden über ihre Hochzeit bis zur Geburt ihrer Tochter ist wohl nicht besonders außergewöhnlich. Wer aber schon Bücher von Andreas Neuenkirchen gelesen hat, weiß, dass er wunderbar humorvoll erzählen kann:"Wir essen gerne Nüsse. Aus einer Schale, beim Fernsehen. Über die Nüsse sind wir meist einer Meinung. Über die Fernsehsendungen nicht immer. Über die Schale schon gar nicht. Junko hat eine Schale gekauft, die extra und ausschließlich für den Nussverzehr gedacht ist. In meinem Haushalt wurden bereits vor Junkos Ankunft Nüsse aus Schalen verzehrt […]. Es waren ausgesprochen asiatische Schalen. […]Als ich Junko zum ersten Mal Nüsse aus einer der Asia-Kitsch-Schalen serviere, sagt sie: „Müssen wir die ausgerechnet daraus essen? Das gefällt mir nicht.“ Daraufhin kauft sie eine Bayern-Kitsch-Schale auf einem Trödelmarkt, die sie für vollkommen geschmackssicher hält." (S. 173f.)Die Perspektive wechselt zwischendurch von Andreas zu Junko, wobei Andreas den größten Teil übernimmt und man Junkos Teil anmerkt, dass Andreas ihn ins Reine geschrieben hat (worauf aber auch im Buch nochmal deutlich hingewiesen wird):[Junko:] "Meine Eltern haben, wie die meisten Japaner, durch ihre Erziehung verinnerlicht, dass sie auf gar keinen Fall Essen übrig lassen dürfen. Das ist bei deutschen Portionen aber für einen Japaner völlig unmöglich. Das ging so weit, dass mein Vater beinahe das Haus nicht mehr verlassen wollte, weil er Angst hatte, auswärts etwas essen zu müssen, dessen Umfang er nicht absehen konnte." (S. 189)Matjes mit Wasabi ist kein Ratgeber, wie man eine interkulturelle Beziehung führen sollte. Sehr angenehm ist, dass Andreas nie den Finger hebt, wie man es besser machen könnte oder sollte. Und dass sein Buch auch nicht in Stereotypien abdriftet, da er alles mit viel Humor beschreibt – und auch sich selbst dabei nicht zu ernst nimmt. Und so liest sich die Geschichte der beiden – auch wenn es eigentlich eine relativ „alltägliche“ Geschichte ist – sehr unterhaltsam.

  • SvenB
    2019-05-20 23:32

    Ich mag Andreas Neuenkirchens Schreibstil eigentlich sehr. Und teile auch seine sehr japanophile Ader. Sein Buch Matjes mit Wasabi war mir aber etwas merkwürdig im Abgang. Grundsätzlich wunderbare Idee die alltäglichen kulturellen Unterschiede einer deutsch-japanischen Beziehung in ein Buch zu pressen. Nur...manchmal hat mich in diesem Buch sein teils überheblicher Schreibstil sehr genervt. Ich habe das Buch ausgelesen, aber so recht zufrieden bin ich damit nicht.

  • Karin Frisch
    2019-05-18 23:22

    Wie unterschiedlich Japan und Deutschland ist (und manchmal einfach auch nur Männer und Frauen), kann man hier im Mikrokosmos einer deutsch-japanischen Ehe miterleben. Liebevoll und mit viel Witz erzählen die beiden Autoren von ihren jeweiligen Erlebnissen im anderen Land, in einer anderen Kultur und miteinander. Ich habe sehr gelacht, vieles wiedererkannt und auch einiges gelernt. Ein tolles Buch!