Read Philosophie der Geschichte: Von der Antike zur Gegenwart by Alexander Demandt Online

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Seit Homer und der Bibel gibt es Vorstellungen ber den Lauf der Zeiten und die Stellung der Gegenwart zwischen Vergangenheit und Zukunft Die Grundfiguren bei den Klassikern der Geschichtsphilosophie sind immer hnlich, das zeigt Alexander Demandt in diesem Buch Er liefert einen in dieser Zusammenschau einmaligen berblick ber das europ ische Geschichtsdenken seit der Antike Der antike Dekadenzgedanke Hesiod, Platon , Fortschrittsbewusstsein Xenophanes, Aristoteles und Fortschrittskritik Diogenes, Seneca , fr he Kreislauftheorien Salomon, Empedokles , j disch christliche Heilsgeschichte Daniel, Augustinus , das Epochenbewusstsein der Renaissance Machiavelli, Vico , die Geschichte als Aufkl rung Kant, Condorcet , Historischer Idealismus Hegel, Humboldt , Goethes universaler Individualismus, der Historismus Ranke, Meinecke , der Historische Materialismus Marx, Engels , paradigmatische Geschichtskonzepte Nietzsche, Burckhardt , Morphologien der Weltgeschichte Spengler, Toynbee , Geschichtsbiologismus Darwin, Lorenz und posthistorische Apokalyptik Fukuyama, Baudrillard Einleitend wird der Begriff der Geschichte, ausf hrend die Philosophie der Geschichte insgesamt behandelt....

Title : Philosophie der Geschichte: Von der Antike zur Gegenwart
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ISBN : 3412207578
ISBN13 : 978-3412207571
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : B hlau K ln Auflage 1 neue Auflage 23 Oktober 2011
Number of Pages : 262 Pages
File Size : 796 KB
Status : Available For Download
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Philosophie der Geschichte: Von der Antike zur Gegenwart Reviews

  • Barnie Geröllheimer
    2019-06-26 13:35

    Nach Umfang und Darstellung als führendes Werk der Gegenwart zum Thema konzipiert, macht das Ganze einen souveränen Eindruck. Das Goethe- Kapitel erfreut wegen seiner Einzigartigkeit. Originell sind auch Überlegungen zur iranischen Geisteswelt. Es fehlen tiefere Ausführungen zu Eric Voegelin, Alexander Rüstow, Alfred Weber, Martin Heidegger, Walter Benjamin und Kurt Breysig, wenn ich mich nach der langwierigen Lektüre nicht irre. Was so alles fehlt, wurde mir erst so recht bei der Lektüre von Joseph Vogts Buch zur Frage der Universalgeschichte klar. Das fehlende Register ist ein echtes Ärgernis und bei einem Werk dieses Anspruchs unverzeihlich. Deshalb ein Stern Abzug. Erkenntnisgewinn? Demandt ist Dualist, aber kein Erkenntnistheoretiker. Das kurze, aber m.E. in eine interessante Richtung weisende Kapitel zum historischen Relativismus könnte sich unausgesprochen auf den argentinischen Professor Quesada - einen Freund Spenglers - beziehen, dessen nicht mehr erhältliches Werk nie übersetzt wurde und zu dem ich gerne einmal etwas lesen würde. Gewisse historische Erfahrungssätze werden im Schlusskapitel akzeptiert, historische Gesetze abgelehnt. Dass er mehr Historiker, als Philosoph ist, hat - ähnlich wie bei Jakob Burckhart - der Vorlesung des Altmeisters eher genützt, als geschadet.

  • Amazon Customer
    2019-06-28 16:28

    Bei der Lektüre der Rezension von [Sommerwind] zu Demandts Buch fragt man sich, ob der Rezensent dieses überhaupt jemals in der Hand gehabt hat. Bereits ein Blick in das Inhaltsverzeichnis hätte ergeben, dass von 14 historischen Kapiteln nur drei der Antike und Spätantike gewidmet sind, während sich zehn Kapitel mit der Neuzeit befassen!Hegel und Spengler werden besonders ausführlich behandelt, Vico ständig zum Vergleich herangezogen, und sogar Toynbees belanglose Geschichtskonzeption wird erläutert und in ihren geschichtlichen Kontext gestellt.Dass die ‚Geschichtsphilosophie’ eine neuzeitliche Erfindung ist, trifft zweifellos zu, doch zeigt gerade Demandts Buch , dass sich dieser Begriff als hermeneutische Kategorie fruchtbar auf das vorneuzeitliche Denken anwenden lässt.Das Buch zeugt von einer profunden Gelehrsamkeit und bietet einen ebenso umfassenden wie tiefschürfenden Überblick über den Verlauf des europäischen Geschichtsdenkens.

  • M. Schneider
    2019-06-28 15:13

    Den Titel eines seiner anderen bekannten Werke hätte der Autor genauso gut auch für dieses Buch benutzen können. Demandt zeigt hier, inwiefern und unter welchem Axiom Geschichtsnarrative strukturiert wurden, von der Antike bis heute. Dabei gibt es Geschichtsentwürfe, die- jeweils an die jeweilige Zeit angepasst- immer wiederkehrten, wie Kreislauftheorien, Dekadenztheorien, Fortschrittserzählungen, teleologische Erzählungen, etc. Es ist erstaunlich zu beobachten, wie bestimmte Geschichtsbilder an den Kontext angepasst in sämtlichen Epochen doch immer wiederkehren. Vor allem sahen viele Autoren ihre jeweils eigene Zeit als den Höhepunkt und das Endziel aller bisherigen Geschichte, die- mehr oder weniger stringent- sich direkt auf sie zuentwickelt hatte (Paradebeispiel: Hegel, aber auch Fukuyama mit seiner These von der "End of History"). Und was können wir daraus lernen? Geschichte ist immer Interpretationssache, und damit das, was der Autor bzw. Erzähler daraus macht.