Read The Reluctant Fundamentalist: Schulausgabe für das Niveau C1, ab dem 6. Lernjahr. Ungekürzter englischer Originaltext mit Annotationen (Klett English Editions) by Mohsin Hamid Online

the-reluctant-fundamentalist-schulausgabe-fr-das-niveau-c1-ab-dem-6-lernjahr-ungekrzter-englischer-originaltext-mit-annotationen-klett-english-editions

Changez, ein junger Pakistani, trifft einen US Amerikaner in Lahore Sie kommen ins Gesprch und Changez berichtet von seinem alten und erfolgreichen Leben, damals in den USA vor 9 11 Denn der 11 September hat alles verndert und auf einmal musste Changez sich fr eine Seite entscheiden Der erste Zusatzartikel der amerikanischen Verfassung verbietet explizit die Einmischung der Politik in Religion oder Pressefreiheit und doch, so scheint es, ist genau das geschehen The Reluctant Fundementalist befasst sich kritisch mit solchen Fragen zu ethnischer und religiser Toleranz sowie dem American Dream in Zeiten des Terrorismus Als Rahmen fr diese Fragen dient eine sorgsam strukturierte Kriminalgeschichte, die den Leser nicht mehr loslsst The Reluctant Fundementalist ist sorgfltig und fachgerecht annotiert, enthlt Landeskarten, eine Timeline der Ereignisse um 9 11 herum und der Beziehung U.S.A Pakistan, sowie weitere Zeitungsartikeln und Rezensionen, die den Unterricht untersttzen Abiturempfehlung zu den Themenbereichen The American Dream, Immigration...

Title : The Reluctant Fundamentalist: Schulausgabe für das Niveau C1, ab dem 6. Lernjahr. Ungekürzter englischer Originaltext mit Annotationen (Klett English Editions)
Author :
Rating :
ISBN : 3125798825
ISBN13 : 978-3125798823
Format Type : Hardback
Language : Deutsch, Englisch
Publisher : Klett Sprachen 25 Juni 2012
Number of Pages : 158 Seiten
File Size : 970 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

The Reluctant Fundamentalist: Schulausgabe für das Niveau C1, ab dem 6. Lernjahr. Ungekürzter englischer Originaltext mit Annotationen (Klett English Editions) Reviews

  • Lesefreund
    2019-03-29 15:36

    Ein Pakistani studiert in den USA und bekommt danach einen lukrativen Job. Er hat eine Freundin aus reichem Hause. Gesundheitlich geht es ihr immer schlechter, sie wird immer passiver und verschwindet schließlich. Man weiß nicht, was aus ihr geworden ist. Außerdem hat der Roman eine Rahmenhandlung, die oft wiederkehrt: Der Pakistani unterhält sich mit einem namenlosen Amerikaner. Leider kommt in dem Gespräch schon bald nichts mehr Neues auf...Zu viel bleibt in der Geschichte vage. Z.B. warum genau der Pakistani zum geistigen Brandstifter wird. Alles in allem ist der Roman enttäuschend. Ich kann das Buch nicht empfehlen.

  • awo
    2019-04-10 17:33

    Bei dem recht kompakten Roman des Pakistaners Mohsin Hamid (was seinen Umfang betrifft) handelt es sich um eine literarische Verarbeitung der einschneidenden Ereignisse des 11. September 2001 und des schwierigen Verhältnisses zwischen dem Westen und der islamischen Welt. Geschrieben ist er aus dem Abstand mehrerer Jahre nach den Ereignissen, im Original ist er 2007 erschienen.Einschneidend auch auf der ganz persönlichen Ebene waren die Ereignisse für den Ich-Erzähler des Romans, dessen Name Changez lautet. Es ist sicherlich kein Zufall, dass der Name dem englischen Wort "change" so ähnlich ist. Changez ändert sich aufgrund der Ereignisse des 11. September in einem Maße wie es am Anfang des Buches für den Leser noch nicht denkbar ist.Die Reclam-Ausgabe dieses Romans ist 2013 erschienen, sie enthält den englischen Text mit deutschen Vokabelhilfen. Eine sehr gute Leistung des Herausgebers stellen die zahlreichen Anmerkungen und das Nachwort dar.Hamid hat seinen Roman als Rahmenerzählung aufgebaut. Den Rahmen bildet das Treffen des Protagonisten Changez mit einem nicht weiter vorgestellten Amerikaner in einem Café in der pakistanischen Millionenstadt Lahore im Stadtviertel Alt Anarkali ("named after a courtesan immured for loving a prince" - benannt nach einer Kurtesane, die für ihre Liebe zu einem Prinzen eingemauert worden ist). Changez hält das ganze Buch lang einen Monolog, sein Gegenüber tritt nicht direkt in Erscheinung, spiegelt sich aber in der Rede von Changez. Am Ende des Buches bringt Changez den Amerikaner in sein Hotel zurück. Soweit der Rahmen.In seiner Rede reflektiert Changez, er ist Ende 20, sein ganzes bisheriges Leben. Eine prägende Zeit hat er in den USA verbracht, in Princeton und New York, weitere Schauplätze sind Manila auf den Philippinen und Valparaiso in Chile. Am Anfang erscheint er als "lover" von Amerika, der Princeton alles verdankt. Er scheint eine Art Alter Ego von Hamid zu sein, der ebenfalls in den USA studiert und bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft McKinsey gearbeitet hat. Im Buch heißt die Gesellschaft, bei der sich Changez seine Lorbeeren als Wirtschaftsprüfer verdient, übrigens Underwood Samson & Company.Irritierend ist am Anfang erst einmal nur der Bart von Changez- ein Bart wie ihn Islamisten tragen. Dann treten in jedem Kapitel neue und immer mehr irritierende Momente auf. Der 11.September ändert alles. Changez verlässt schließlich Amerika und kehrt nach Lahore zurück. Durch seine Erlebnisse wurde er zeitweise zu einem "incoherent and emotional madman, flying off into rages and sinking into depressions" - einem chaotischen und emotionalen Irrsinnigen, der sich aufschwingt in Wutzustände und der versinkt in Depressionen. Das Buch hat durchaus auch eine psychologische Ebene.Es bleibt bis zum Schluss unklar, ob es sich bei dem Amerikaner einfach um einen Touristen oder um einen "Mann auf einer Mission" handelt, ob die Ausbeulung seines Jackets auf einen Pistolenhalfter oder auf die Hülle seiner Visitenkarten zurückzuführen ist. Gegen Ende des Buches erfährt man von Changez: "I was warned by my comrades that America might react to my admittedly intemperate remarks by sending an emissary to intimidate me or worse" . (Ich wurde von meinen Genossen gewarnt, dass Amerkia auf meine zugestandenermaßen unmäßigen Bemerkungen reagieren könnte, indem es einen Abgesandten schickt, um mich einzuschüchtern oder Übleres.) Changez hält Vorlesungen an der Uni, er ist bei den Studenten - "Kommunisten, Kapitalisten, Feministen und Relgiöse, die die heiligen Schriften wortwörtlich auslegen" - überaus beliebt. Ein Terrorist aber ist er nicht, höchstens ein Fundamentalist wider Willen.Eine weitere wichtige Person ist Erika, deren Name sich - das ist sicherlich kein Zufall - auf Amerika reimt. Erika ist die Freundin von Changez in New York, eine Tochter aus wohlhabendem Hause. Durch sie erhält Changez Anschluss an die besser gestellten sozialen Kreise in New York. Er denkt daran, dass auch seine Familie in Pakistan ursprünglich zu diesen Kreisen gehörte, jedoch im Laufe der Generationen an Wohlstand eingebüßt hat. Die Beziehung zu Erika ist kompliziert. Erika hat den Tod ihres Jugendfreundes Chris noch nicht verwunden und kann keine neue Beziehung eingehen. Hamid nennt ihren Zustand "Nostalgia" und zieht eine Analogie zu Amerika nach dem 11. September: "America, too, was increasingly giving itself over to a dangerous nostalgia at that time." (Auch Amerika gab sich zu dieser Zeit zunehmend einer gefährlichen Nostalgie hin) Schließlich verliert Changez Erika.Bei dem Werk handelt es sich gerade auch um einen Roman über die Identitätsprobleme eines Migranten. Fühlte er sich 2001 schon als New Yorker, so hat er danach öfter Erlebnisse der Ausgrenzung. Eigentlich wunderbar integriert, erschrickt er selbst über seine erste Reaktion auf die Anschläge direkt am 11.September, die man auf deutsch als "klammheimliche Freude" beschreiben könnte. Er weiss, dass er Erika keinen Halt geben konnte, weil er selbst Identitätsprobleme hatte. Übrigens: auch das unterschiedliche Verhältnis zu Frauen und zur Sexualität in Pakistan und in der westlichen Welt wird reflektiert.Da bleibt mir noch die Entscheidung, ob ich dem Buch 4 oder 5 Sterne geben soll. Ich entscheide mich, der Reclam-Ausgabe alle 5 Sterne zuzugestehen, weil sie wie gesagt sehr gut ediert ist.

  • karlovac
    2019-04-24 18:15

    A young eighteen-year old Changez comes to United States to study at Princeton. He is one of the bests and that is why he is one of only eight students interviewed by Underwood Samson, a top employer in New York. Changez is so proud to belong to the elite of the country. He is also in love with a wealthy young woman he met at Princeton.9/11 changes New York. In a city where nobody noticed his white kurta prior to the attacks even a beard becomes an offence in the mass hysteria after the attacks. He starts questioning his new life while the tensions rise between India and Pakistan. Although Pakistan offered its cooperation in the Afghanistan war, in a conflict with India the United States back Pakistan's neighbour and enemy. He sees only one way out of his dilemma: back to his home city of Lahore.The language is rather simple and, therefore, easy to read but the book still remains profound. I literally felt his inner fights and dilemmas. And just because people express their views that differ from the political propaganda of the United States it doesn't mean that it is an Anti-American book. It is a legitimate view of things from a different perspective. That is what literature is all about.

  • Kalron
    2019-04-20 17:37

    The setting of this brief novella of a and educated Pakistani returned from the US narrating his life history to an American tourist in a tea-shop in Lahore, creates an anticipation in the readers mind of some delicious arguments, point of view and some soul searching insights that could shed light on the twisted 'ally on the war on terror'' that the Pakistani populace and government finds themselves. However, any psychological understanding as to why the narrator became a fundamentalist (which doesnt seem to have happened at all), what was the intense emotional feeling that a Muslim living in the United States could have felt, an exploration of what creates animosity in the mind of a Pakistani towards the US... none of these topics are explored to a satisfactory depth. Instead most of the book deals with some complex unrealised-love that the narrator has had with a depressed woman in New York pining for a dead lover...quite ho-hum... actually. you can feel that the writer is trying to draw some allegory here but it is too diaphanous to be realised. Of course, the book is well written in terms of voice - so essential for a first person narration.. but as a reader you are simply unsatiated. The setting, the voice, the circumstances... this could have been such a great book with the conversation going into what a Pakistani would like to say to an American, but it simply fails on that front.

  • Fuchs Joan
    2019-04-08 16:39

    Das ist ein ganz spezielles Buch, ein Monolog über das Leben eines jungen Pakistani erst in New York, dann in Lahore. Der Stil ist wirklich mal etwas anderes, es ist gut lesbar, interessant geschrieben. Das Ende ist, wenn auch erwartet, vielleicht etwas zu offen gehalten. Die Kritik an Amerika ist für unsere Ohren vielleicht etwas zu hart, auf der anderen Seite hatten wir noch nie unter den USA zu leiden. Deshalb ist es spannend, die ganze politische Situation auch einmal von einer anderen Warte aus zu sehen. Dennoch ist der Schluss nicht ganz befriedigend, deshalb nur 4 Sterne, auch wenn es absolut lesenswert ist.